Erwachsenentaufe

Vorbereitung

Seit einigen Jahrzehnten ist es nicht mehr Normalität, dass Kinder kurz nach ihrer Geburt getauft werden. Daher entscheiden sich immer häufiger Jugendliche bzw. Erwachsene sowie Zugehörige anderer Religionen, die den christlichen Glauben für sich entdeckt haben für eine Taufe.

Anders als bei der Kleinkindtaufe durchlaufen Erwachsene vor ihrem Eintritt in die christliche Gemeinschaft eine längere Zeit des Hineinwachsens in den Glauben, den sogenannten Katechumenat. In der Regel nimmt dies bis zu etwa einem Jahr in Anspruch. Die Teilnehmer lernen den Glauben kennen, erleben das Kirchenjahr mit und können sich so mit ihrer zukünftigen Gemeinde vertraut machen. Die Praxis des Betens und die Mitfeier des Gottesdienstes werden eingeübt. Dabei soll die Bedeutung des Glaubens für die Lebensgestaltung und den Alltag in den Blick genommen werden.

Durchführung

Ansprechpartner ist üblicherweise die Wohnortpfarrei. Es ist jedoch sinnvoll, in eine Gemeinde hineinzuwachsen, in der man eventuell schon erste Kontakte geknüpft hat und sich wohlfühlt. Daher kann die Pfarrei nach Absprache frei gewählt werden.

Wenn der Entschluss gefallen ist, sich in die katholische Kirche taufen zu lassen, folgt – je nach Bistumszugehörigkeit der Gemeinde - ein feierlicher Gottesdienst in Bamberg oder Eichstätt, aber auch in der Wohnortpfarrei, mit dem jeweiligen Bischof und zusammen mit allen Taufbewerbern des Bistums.

Bei der Erwachsenentaufe werden gleichzeitig Kommunion und Firmung mit gefeiert.

Nach vollzogener Taufe erhält man seinen Taufschein und einen Eintag in das Taufbuch im Matrikelamt der Katholischen Stadtkirche.