Firmung

Bedeutung

Die Firmung ist nach der Taufe und der Kommunion das dritte Sakrament, durch das ein Katholik in seine Kirche eingegliedert wird. Alle drei Sakramente zusammen sind Ausdruck für das Fundament katholischen Glaubens.

In der Regel werden Jugendliche ab 12 Jahren gefirmt. Da es sich bei der Firmung jedoch um eine bewusste Entscheidung zur Bekräftigung des Glaubens handelt, sind die Teilnehmer zuweilen auch älter.

Anmeldung

Zur Anmeldung werden die künftigen Firmlinge und ihre Familien oftmals von ihren Pfarreien angeschrieben. Sollte dies nicht der Fall sein, empfiehlt es sich, spätestens ein Jahr im Voraus bei seiner Wohnort-Pfarrei den Anmeldeschluss zu erfragen.

Die Vorbereitung erfolgt in Gruppen und erstreckt sich oft über ein ganzes Schuljahr.

Wer sich während der Vorbereitungsphase gegen seine Firmung entscheidet, kann selbstverständlich davon zurücktreten.

Das Sakrament der Firmung setzt natürlich die Taufe voraus, daher muss eine Kopie des Taufscheines vorliegen. Nach der Firmung erhält der Firmling einen Firmurkunde sowie einen Vermerk im Kirchenbuch beim Matrikelamt der Katholischen Stadtkirche.

Durchführung

Die Firmung wird mit einem feierlichen Gottesdienst durch einen Bischof oder einem vom Bischof bevollmächtigten Priester begangen. Der Gottesdienst umfasst immer das Gebet, die Handauflegung, die Salbung mit Chrisam und die Besiegelung mit dem Kreuz.

Der Firmling wird begleitet durch seinen Firmpaten. Dieser muss wenigstens 14 Jahre alt, katholisch und gefirmt sein.